Knochenszintigraphie


Überblick

Die Knochen- oder Skelettszintigraphie ist ein strahlungsarmes, bewährtes und hochempfindliches Verfahren zur Diagnostik entzündlicher und degenerativer Gelenkerkrankungen. Weitere Anwendungen sind das Aufdecken okkulter Frakturen, die Beurteilung von Prothesenlockerungen (insbesondere Hüft-TEP und Knie-TEP) und weiteres mehr. Darüber hinaus ist es ein hochempfindliches Verfahren zum Nachweis von Knochen- metastasen bei Krebserkrankungen (insbesondere Prostata- und Brustkrebs).

Ablauf

Für ein Knochenszintigramm müssen Sie ca. 3-4 Stunden Zeit einplanen. Hierbei ist eine ca. 2-2,5 stündige Pause enthalten, welche nach eventuellen Frühaufnahmen und dem eigentlichen Scan eingehalten werden muss. Es empfiehlt sich, in der Pause ca. 1 l Wasser zu trinken. Essen ist erlaubt.

Vorbereitung

Keine

Nebenwirkungen

Keine bekannt. Die Untersuchung sollte nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit durchgeführt werden.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Keine bekannt. Bei der Einnahme von Kortison kann allerdings der Nachweis entzündlicher Gelenkerkrankungen erschwert sein. Somit sollte nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt Kortison ggf. abgesetzt werden.

Erstattung

gesetzliche und private Kassenleistung